Seminare
Rituale & Übergänge
Visionssuche - Vision Quest
Manchmal ist es an der Zeit innezuhalten und auf das Wesentliche zu schauen, besonders in Phasen der Veränderung oder Krise.
Befreit von den Strukturen des Alltags, öffnet die Visionssuche einen Raum für eine außer-gewöhnliche Zeit der tiefen Selbst- und Lebenschau im Spiegel der Natur. Dich leibhaftig der Natur und Stille auszusetzen, kann den Ruf deines Herzens wieder spürbar machen und dich in Kontakt mit dem Wesentlichen in dir und der Schöpfung bringen.
Verbringen wir mehrere Tage alleine fastend und nur mit dem Notwendigsten in der wilden Natur, kann Wandlung geschehen und bedeutsame Lebensveränderungen können eine Würdigung oder Markierung finden.
Bei einer Visionssuche - einem der ältesten Initationsrituale - können Themen wie Bewältigung von Lebensumstellungen, Sinnkrisen, Entscheidungsprozessen, Trennungen, Beziehungsklärung, Abschied und Neubeginn, spirituellen Themen, Tod und Krankheit Anklang finden.
Der Prozess der Visionssuche wirkt weit über die Tage in der Wildnis hinaus und dient nicht nur dem eigenen Sinnstiftung, sondern auch dem Wohl unserer Beziehungen, der Gemeinschaft und der Erde.

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Übergänge und Krisen meistern: Der Weg der Heldenreise
In diesem Artikel erfährst du, wie die Grundstruktur der Heldenreise helfen kann, Übergangskrisen zu meistern und persönliche Entwicklung zu fördern, und was Heldenreise-Seminare und Visionssuchen damit zu tun haben.
Rituale des Übergangs
Lebensübergänge, Lebenskrisen und andere Herausforderungen dergleichen sind schon seit Gezeiten bekannt, spiegeln oft archetypische Themen wieder und sind somit Gegenstand etlicher Mythen und Märchen.
So geht der/die Suchende ein hohes Risiko ein, bei dem viel (beispielsweise ein ganzes Volk oder die Gesundheit des Königs) auf dem Spiel stehen kann.
Wenn es dem suchenden Menschen gelingt den Durchgang der persönlichen Krise - zumeist von einer Kreatur (z.B. Drachen) bewacht - zu finden und heil hindurchzukommen (trotz Kämpfe, Gegner, vielleicht unterstützt von Helfer*innen), wird der heilbringende Mensch auf der anderen Seite von einer Gemeinschaft oder einem Menschen erwartet und empfangen. Daraus wird der Mensch mit neuer Lebensenergie hervortreten.
Dieser monomythische Archetypus von einem suchenden Menschen (Held*in) ist eng mit der psychologischen Erlebensweise der Übergangsriten verwoben und prägt Handlungen, Gedanken und Gefühle.
Drei im Monomythos immer wiederkehrende Phasen sind die Phasen des
- Anfang (Trennungsphase)
- Mitte (Schwellenphase)
- Ende (Wieder-Angliederungsphase), Neuanfang
Diese Grundelemente bilden die Basis jeder Übergangsbegleitung und den Kern jeden Übergangsritus.
Anliegen für Übergangsbegleitung können sein:
- Tod ∞ Geburt
- Krieg/Streit ∞ Frieden/Versöhnung
- Trennung ∞ Hochzeit/Verbindung
- Autonomie ∞ Zugehörigkeit
- Entwicklungsstufen (persönlicher oder natürlicher Art)
- Jahreszeiten
- ....
Rituale der Heilung
Können zur Unterstützung jeglicher Heilungsprozesse dienen.
Können alleine oder in Gemeinschaft stattfinden, wobei der Kreis einer Gruppe häufig die empfundene Wirkung verstärkt.
Individuelle Rituale
Bei bestimmten Wünschen und Anliegen, die oben ggf. nicht abgedeckt sind, gerne Nachfragen und mich kontaktieren.
Naturtherapie
Den Begriff Naturtherapie hat mein Lehrer und Ausbilder Wernher Sachon in den letzten 30 Jahren mit entwickelt und geprägt.
Die Naturtherapie ist vor allem in ein humanistisch-personenzentriertes Menschenbild eingebettet und eng mit Existenzialpsychologie und -philosophie verwoben. Somit steht das Wesen und die Natur des Menschen als auch sein Potenzial im Mittelpunkt.
Naturtherapie verbindet altes Wissen (u.a. Ritualwissen), Naturerfahrung und zeitgemäße Psychotherapie miteinander.
Naturtherapie kann, ähnlich wie Kunst-, Musik- oder Tanz-Therapie, als eine begleitende Therapieform gesehen werden. In den „Therapieraum" wird - anders als bei einer reinen Gesprächstherapie - per se noch ein Element mit einbezogen: die Natur.
Es geht es darum das Erlebte und Erfahrene in der Natur als Gegenstand der Therapie oder Begleitung zu machen:
Wenn Menschen sich selbst für das Leben und das Lebendige in sich öffnen, können sich neue Zugänge im Inneren erschließen und die Räume dahinter in der Therapie erforscht und bearbeitet werden.
So können Menschen mit Hilfe von Naturtherapie ihrer eigenen Natur (beispielsweise ihrer Instinktnatur oder archetypische Erlebensweisen) wieder bewusster werden und diese frei er-leben.
Das Spüren wieder zu erlernen und dafür empfänglich zu werden, sind Grundvoraussetzungen des lebendigen Erlebens.
Dies sind zwar Fähigkeiten, die wir Menschen von Natur aus mitbekommen haben und die in einer schnell-voranschreitenden Welt doch immer wieder in Vergessenheit geraten können. So findet das Einüben und Erhalten einer offenen Grundhaltung, beispielsweise durch Gewahrsein und Leibarbeit (n. K. F. Dürkheim), immer wieder Einhalt in die naturtherapeutische Arbeit.
Die direkte Lebendigkeit der Natur, kann Fest-gewordenes in uns wieder in Bewegung bringen und somit Veränderungen im Innerpsychischen ermöglichen.
Natur(therapie) kann uns auch eigene Muster, existenzielle Themen, seelische Prozesse oder unsern tiefsten Wesenskern widerspiegeln.
'Funktionieren' ist für viele Menschen unserer modernen Gesellschaft ein wohl eher bekannter Modus.
Die Natur, als Meisterin in Unmittelbarkeit und im Einfach-so-sein, kann uns helfen uns selbst wieder mit unserem ursprünglichen Sein zu verbinden.
Natur eröffnet uns einen Raum, wo unser 'Ich' mal pausieren darf (das Ich arbeitet meist eng mit dem 'Funktionieren' zusammen: "Ich muss noch den Bericht fertig schreiben vorm Feierabend", "Ich muss erwachsen werden"...).
Wenn unser 'Ich' sich ausruht, kommt es häufig vor, dass wir erfahren, dass etwas "wie von selbst" geschieht und uns leitet.
Für Menschen war es seit jeher wichtig ihre eigene Geschichte zu erzählen und uns mit zu teilen. In therapeutischer Nacharbeit (alleine oder in einer Gruppe) werden Erlebnisse vertieft, fortgeführt und teilweise auch von dem/der Therapeut*in gespiegelt. Der enorm wichtige Prozess des Teilens im Kontakt kann dem/der Erzähler*in bedeutsame Erlebnisse deutlicher werden lassen, neue Aspekte aufzeigen oder helfen, die Erfahrungen einzuordnen und zu integrieren.
Instrumente der Naturtherapie
Folgende Elemente können Teil der naturtherapeutischen Arbeit im Gruppen- oder Einzelsetting sein:
- Sinnes-Schulung, Gewahrsein und Achtsamkeit
- Erdung
- Schwellengänge (freie Naturerfahrung, aktuelle Lebensthemen, Heilung u.a.), Natur als Spiegel
- Kreis des Selbst (eine Art innere Natur-Aufstellungsarbeit)
- kreativer Selbstausdruck in & mit der Natur
- Spiel-Raum Natur & inneres Kind
- Leibarbeit, Hara-Praxis (nach K.F. Dürkheim)
- Ritualarbeit & Begleitung in Übergangsphasen
- Symbolarbeit, Bedeutungsfindung
Hinweis:
Naturtherapie ist kein Mittel zum Einnehmen, welches uns dazu befähig wieder zu funktionieren. Natur hat ihr ganz eigenes Tempo, wie auch wir.
Sie bietet uns einen unendlich großen (Spiel-)Raum, um sich auf sie einzulassen.
Sie lädt uns ein, uns für sie - und die Natur in uns - zu öffnen, um uns dann auf ihre ganz eigene Art zu beschenken.
Yoga & Achtsamkeit
Yoga ist ein uraltes, inzwischen auch in den westlichen Breitengraden sehr bekanntes, Übungssystem aus Indien, welches eine ganze Lebensphilosophie beinhaltet.
Yoga aus dem Wurzeln des Sanskrit übersetzt bedeutet so viel wie Einklang, Verbindung, Harmonie. Dieses Ganzheitliche Übungssystem verbindet Körper, Geist und Seele miteinander und kann sich positiv auf Übende auswirken und zu Gesundwerdung beitragen.
Das Yoga, welches ich anbiete, besteht im Kern aus Asanas und Körperhaltungen in Einklang mit der Atmung. Eine klassische Yogastunde bei mir beinhaltet außerdem eine Anfangs- und End-Entspannung, eine Intention- oder Achtsamkeitspraxis sowie Affirmationen und gelegentlich den Einsatz von Mantren.
Teilweise ergänze ich meine Yogastunden mit Elementen der Meditation.
Mein Hauptanliegen ist es auch in meinen Yogastunden oder Achtsamkeitsübungen Dich da abzuholen, wo du gerade stehst, Dir zu helfen Deine Grenzen zu spüren, erweitern, aber nicht zu übergehen. Wenn dies gewünscht ist, unterstütze ich auch über gezielte körperliche Impulse, sodass Asanas vertiefter geübt oder die Haltung (egal ob innerlich oder äußerlich) bewusster wahrgenommen werden kann.
Der vom Yoga Meister Sami Sivananda oft erwähnte Satz "Ein Gramm Praxis wiegt mehr als Tonnen von Theorie" entspricht auch meiner Art und Weise Yoga in die Welt zu tragen. So bieten meine Yoga- und Achtsamkeitseinheiten vor allem praktische Übungs- und Erfahrungsräume.
Yoga macht flexibel - innerlich wie äußerlich?
Yoga kann auch mit körperlichen Einschränkungen und Barrieren praktiziert werden. Gerne stimme ich Übungen, und Asanas individuell auf Dich ab.